Ein gebrauchter Sonntagabend

Werder unterliegt Hoffenheim mit 0:4
Werder musste sich der TSG deutlich geschlagen geben (Foto: nordphoto).
Spielbericht
Sonntag, 21.02.2021 / 19:56 Uhr

Von Niklas Behrend

Es war ein bitterer Sonntagbend für die Grün-Weißen in Sinsheim. Der SVW verlor im Kraichgau gegen die TSG Hoffenheim deutlich mit 0:4 (0:2). Die Treffer für die Hausherren erzielten der stark aufgelegte Bebou (26.Min), Baumgarnter (44.Min), Dabbur (49.Min) und Rutter (90.Min). Werder wirkte zwar gegen effiziente Hoffenheimer bemüht, agierte allerdings weder offensiv noch defensiv am heutigen Tag zwingend genug. So ist die Niederlage auch in der Höhe verdient. Für die kommende Aufgabe gegen Eintracht Frankfurt am Freitag muss sich der SVW in jeglicher Hinsicht steigern. 

Aufstellung und Formation: Cheftrainer Florian Kohfeldt stellte die grün-weiße Startformation auf zwei Positionen um. Für den verletzungsbedingt fehlenden Augustinsson begann Agu auf der linken Seite. Für Schmid rückte Bittencourt in die Anfangsformation. Taktisch liefen die Werderaner in einem flexiblen 3-5-2- System auf. 

Die Startelf: Pavlenka - Veljkovic , Toprak , Friedl - Gebre Selassie , Möhwald , Agu , M. Eggestein , Bittencourt , Rashica - Sargent

Die Ersatzbank: Zetterer – Osako, Selke, Füllkrug, Moisander, Schmid, Mbom, Groß und Dinkci.

Hoffenheim effizient!

Rashica und Co. zeigten sich in der Offensive nur wenig zwingend (Foto: nordphoto)

Die Höhepunkte des ersten Durchgangs:

12.Min: Baumgartner mit dem ersten Abschluss für die TSG! Der Hoffenheimer bekommt den Ball im Rückraum serviert und versucht es flach! Sein Schuss ist glücklicherweise zu mittig - Pavlenka greift sicher zu! Aaaaaber..da hatte Baumgartner in guter Position definitiv zu viel Platz!

24.Min: Elfmeter ja? Elfmeter nein! Agu erläuft einen langen Ball links im Strafraum, bekommt einen leichten Schubser und fällt. Schiedsrichter Schröder lässt weiterlaufen, auch die Bremer Proteste halten sich in engen Grenzen. Zu wenig für einen Strafstoß.

26.Min: Ihlas Bebou erzielt für die TSG Hoffenheim den Treffer zum 1:0. Nachdem der Schiedsrichter zunächst auf Abseits entschieden hatte, gehen die Hausherren nach Videobeweis doch in Führung. Samassekou hatte zuvor einen starken Pass auf Bebou gespielt, der frei auf Pavlenka zusprintete und eiskalt ins rechte Eck einschob.

39 Min: Und da ist das offensive Lebenszeichen des SVW! Agu setzt sich links in der Box gut durch und legt auf Rashica, dessen Abschluss allerdings abgefälscht wird und so seine Gefährlichkeit komplett einbüßt..Schade! Weiter Werder!

44.Min: Christoph Baumgartner erzielt für die TSG Hoffenheim kurz vor der Pause den Treffer zum 2:0. Und so ist es passiert: Nach einem langen Ball von Baumann kommt schließlich Baumgartner an den Ball und denkt sich aus dreißig Metern "Ab durch die Mitte." Der Österreicher sprintet in die Werder-Box und trifft dabei auf viel zu wenig Widerstand. Werder wirkt überrascht und Baumgartner schiebt schließlich aus 10 Metern flach ein......

Harmloser SVW!

Werder kämpfte, agierte aber sowohl offensiv als auch defensiv unglücklich (Foto: nordphoto).

Die Höhepunkte des zweiten Durchgangs:

49.Min: Munas Dabbur erzielt für die TSG Hoffenheim den Treffer zum 3:0. Die Hoffenheimer bleiben schmerzhaft effizient. Bebou bringt den Ball von rechts vor das Werder-Gehäuse, wo sich Dabbur dreht und aus sechs Metern humorlos ins linke Eck einnetzt. Auch hier war Werder zu weit weg und zu inkonsequent im Abwehrverhalten...

64.Min: Puhhhh...Da war der vierte TSG-Treffer viel zu nah! Bebou gibt auf rechts mal wieder Vollgas und findet im Strafraum den eingewechselten Kramaric. Gebre Selassie kann in höchster Not blocken! Oh man...

67.Min: Von Bebou werden unsere Jungs heute Nacht wohl noch träumen. Wieder zieht der Angreifer einen Sprint auf rechts, um den Ball schließlich hereinzugeben, aber Friedl ist da und kann klären.

90.Min: Rutter mit dem finalen Treffer. Der Angreifer trifft im Strafraum eiskalt ins untere rechte Eck...4:0 für Hoffenheim.

Fazit: Ein rabenschwarzer Sonntagabend für den SVW! Vorne klappte wenig bis gar nichts und hinten ließen sich die Grün-Weißen zu oft überrumpeln. Da gibt es nicht viel zu analysieren. Das muss in jedem Bereich des Spiels am kommenden Freitagabend gegen die Frankfurter Eintracht besser werden. 

 
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